Engagement für den Klimaschutz

Der Klimaschutz gehört zu den wichtigsten Themen der heutigen Zeit. Die Hypo- Vereinsbank engagiert sich daher seit Jahren in unterschiedlichen Handlungsfeldern. Damit antworten wir auf die Erwartungen unserer Anspruchgruppen; wir unterstreichen dadurch aber auch unser Engagement zur Lösung globaler Probleme.
Zur Bündelung und zum Ausbau aller Aktivitäten entwickeln wir derzeit eine Klimastrategie für die HVB und UniCredit Gruppe. Unsere bisherigen Handlungsfelder sind:

  • Emissionshandelsdienstleistung: Handel, Strategieberatung, Hedging-Konzepte, Finanzierung
  • Investition in den Carbon Fund (UniCredit Gruppe)
  • Teilnahme am Carbon Disclosure Project
  • Finanzierung erneuerbarer Energiegewinnung
  • Anwendung der Weltbankstandards und Equator Principles
  • Nachhaltige Vermögensverwaltung und Zertifikate auf den HVB Nachhaltigkeitsindex
  • Fonds mit Umwelttechnologieausrichtung
  • Modernisierungsdarlehen (energieeffiziente Gebäudesanierung)
  • ImmoPass, Gütesiegel für den nachhaltigen Wohnungsbau
  • Umweltmanagementsystem, zertifiziert und validiert (ISO 14001, EMAS)
  • Umweltstandards im Beschaffungswesen
  • Nachhaltiges Mobilitätsmanagement
  • Ökologische Baustandards und Energiemanagement in Bankgebäuden
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Werte leben in einer neuen Unternehmenskultur

Der Zusammenschluss zwischen der UniCredit Gruppe (UCI) und der HypoVereinsbank schafft die erste wahrhaft europäische Bank. Diese Bank verfügt über eine ganz eigene Unternehmenskultur, die sich im Rahmen des Integrationsprozesses zunehmend entwickelt.

Schlüsselrolle der Integrity Charter

Grundlage des Miteinanders in der neuen UCI ist die Integrity Charter. Sie ist der gemeinsame Werterahmen für alle Mitarbeiter (siehe auch das Kapitel Unsere Mitarbeiter). Außerdem bilden die Werte der Charter – Fairness, Transparenz, Respekt, Gegenseitigkeit, Freiheit und Vertrauen – die Basis für unsere Geschäftstätigkeit (siehe auch die Abbildung der kompletten IntegrityCharter unmittelbar vor diesem Kapitel).

Die Integrity Charter definiert unsere Zusammenarbeit mit Anspruchsgruppen wie zum Beispiel Kunden und Lieferanten; sie bildet zugleich die Basis unserer gesellschaftlichen Legitimation:

  • Unseren Kunden möchten wir beispielsweise nachhaltige Bankprodukte und Dienstleistungen anbieten, aus denen gleichermaßen geschäftlicher und gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Grundlage für die Kundenbeziehung sind Vertrauen und eine ausgeprägte Servicekultur.
  • Bei unseren Lieferanten achten wir auf eine durch Fairness, Vertrauen und Wertschätzung geprägte Geschäftsbeziehung. Wir treffen Vereinbarungen zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
  • Als Unternehmen tragen wir soziale Verantwortung; wir sind Corporate Citizens in den jeweiligen Gemeinwesen, in denen wir tätig sind. Wir wollen durch unser Engagement zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung beitragen.

Unter dem Motto »Werte leben – Wert schaffen« stand unser Nachhaltigkeitsbericht 2005. In diesem Bericht gingen wir detailliert zum einen auf unseren Werterahmen, zum anderen auf unsere Vorgehensweise gegenüber unseren Anspruchsgruppen ein (um den Bericht zu bestellen, siehe den Finanzkalender).

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CSR-Managementsystem als Steuerungs- und Koordinationsinstrument

Das bewährte System des Nachhaltigkeitsmanagements in der HVB und das CSR-Management der UCI ergänzen sich in vielfacher Hinsicht. Die Zusammenfügung beider Ansätze bietet eine gute Basis für die Wahrnehmung sozialer Verantwortung (Corporate Social Responsibility) der HVB als Teil der UniCredit Gruppe.

Unser CSR-Managementsystem funktioniert auf der Basis einer Netzwerkstruktur. Der Vorstand gibt den Werterahmen und die Leitlinien vor. Das CSR-Management pflegt sowohl sein internes als auch sein externes Netzwerk eigenverantwortlich und berichtet in regelmäßigen Abständen an den Vorstand. Das CSR-Team initiiert und koordiniert eine Vielzahl von Aktivitäten, einschließlich Benchmarking und Controlling der vereinbarten Ziele und Arbeitsprogramme. Es trägt auch die Verantwortung für die CSR-Kommunikation mit den externen Anspruchsgruppen und arbeitet in diesem Zusammenhang einerseits eng mit den UCI-Kollegen des CSR-Managements zusammen, andererseits auch mit den Leitern der HVB-Divisionen bei spezifischen Aufgaben wie Kreditpolitik und Produktgestaltung.

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Zertifizierung unseres Umweltmanagements

Eine weiterhin wichtige Aufgabe der CSR-Steuerung ist das Umweltmanagement. Das Umweltmanagementsystem der HypoVereinsbank wurde bereits Mitte der 1990er-Jahre entwickelt und bildete die Grundlage für unsere ausgezeichnete Performance in mehreren Ratings und Rankings. Ende 2006 wurde unser System nach der internationalen Norm ISO 14001 zertifiziert sowie nach der europäischen Norm EMAS (European Management and Audit Scheme) validiert. Beide Normen definieren Anforderungen, denen ein Umweltmanagementsystem entsprechen muss – EMAS aus europäischer und ISO aus globaler Sicht.

Mit der Zertifizierung erfüllen wir die Anforderungen seitens externer Ratingagenturen nach einem allgemein anerkannten Qualitätsstandard und befinden uns im Gleichschritt mit UCI, die auch nach ISO 14001/ EMAS zertifiziert bzw. validiert ist. Das Zertifizierungsverfahren half uns, das bestehende Umweltmanagementsystem zu optimieren und weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung zu entwickeln. Betrachtet wurden dabei direkte und indirekte Umweltaspekte:

  • Die direkten befassen sich mit Auswirkungen von Gebäudebetrieb (Energie für Heizung, Kühlung und Strom) und mit dem Mitarbeiterverhalten (Mülltrennung, Papierverbrauch).
  • Die indirekten Umweltaspekte betreffen unsere Produkte, beispielsweise die Frage, wie wir das Vermögen unserer Kunden verwalten, welche Kriterien dem Kreditvergabeprozess zugrunde liegen und wie umwelt- und sozialverträglich diese Kriterien sind.

Die aus den Zertifizierungsprojekten erzielten Synergien lassen sich auch quantifizieren. So werden beispielsweise allein durch eine erneuerte EDV-Kälteanlage im Gebäude Z2 jährlich ca.100000 € an Energiekosten eingespart. Eine Rezertifizierung steht nach drei Jahren an.

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Nachhaltige Bankprodukte: Equator Principles und Engagement für Klimaschutz sowie erneuerbare Energien...

Die HVB gehörte zur Gründungsgruppe der Equator Principles. Es handelt sich um einen globalen Industriestandard für große Projektfinanzierungen, der die Einhaltung sozialer und ökologischer Prinzipien gewährleistet. Mit der Einführung der Equator Principles gelang es der HVB als Teil einer Gruppe von ursprünglich zehn Banken im Juni 2003, einen globalen Industriestandard für große Projektfinanzierungen zu etablieren.

Im Berichtsjahr führten insgesamt 45 Finanzinstitute weltweit die neu gefassten Equator Principles ein. Dabei verpflichteten sie sich auf einen Kodex erweiterter Umwelt- und Sozialstandards bei Projektfinanzierungen. Dieser räumt den beteiligten Instituten die Möglichkeit ein, potenziell negative Auswirkungen von Finanzierungsprojekten auf Gesellschaft und Umwelt besser einzuschätzen, abzumildern und insgesamt zu steuern.

Neben der Einhaltung der Performance-Standards und Guidelines der Weltbank sehen die Equator Principles die Kategorisierung eines Projekts nach hohen, mittleren oder geringen Auswirkungen vor. Bei Projekten mit hohem oder mittlerem Risiko ist die Erstellung eines Environmental Assessments verpflichtend, wobei der Umfang der Analyse und des Maßnahmenkatalogs vom Grad der festgestellten Risiken bestimmt wird. Die neue Fassung der Equator Principles spiegelt die Erfahrungen von Finanzinstituten wie der HVB mit den bisherigen Regeln seit der Einführung vor drei Jahren wider und berücksichtigt gleichzeitig die Ablösung der Safeguard Policies durch die neuen Performance Standards der International Finance Corporation (IFC), auf die sich die Equator Principles zum Teil stützen.

Seit Mai 2004 gab es einen intensiven Dialog der Equator-Principles-Banken mit der IFC und umfassende Kommentare zu dem ersten Entwurf der Performance-Standards. Anschließend wurden sowohl Kunden als auch gesellschaftliche Gruppen und Entwicklungsinstitutionen bei der Entwicklung der neuen Equator Principles eingebunden. Die HypoVereinsbank hat diesen Prozess mit großem Engagement unterstützt und inzwischen den Vorsitz der so genannten »Working Group«, des Zusammenschlusses der Kernbanken der Equator Principles, übernommen.

Der Minimierung von Kreditrisiken dient auch der von uns gepflegte Dialog mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und anderen Anspruchsgruppen. Dies galt beispielsweise bei dem geplanten Bau von zwei neuen Kernkraftwerken in der Region Belene in Bulgarien. Dieses von der bulgarischen Regierung verantwortete Projekt führte zu Protesten seitens NGOs wie Greenpeace und Urgewald. Nach intensiven Diskussionen und reiflicher Überlegung entschloss sich unsere Bank, sich nicht an der Finanzierung zu beteiligen.

Eine Pionierrolle spielten wir auch im Bereich Erneuerbare Energien. Die HVB finanziert seit einigen Jahren eine breite Palette von Wind- und Wasserkraftanlagen, Biomassekraftwerke, Klär- und Meerwasserentsalzungsanlagen sowie Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Als erste Bank platzierten wir ein geschlossenes Portfolio von Windparks als Unternehmensanleihe erfolgreich am Markt. Auch in den Bereichen Solarenergie, Biomasse und Biogas haben wir im vergangenen Jahr innovative Projekte finanziert.

Wir haben unser Know-how im Bereich Erneuerbare Energien in neuen Kompetenzstrukturen zusammengefasst und damit unseren bundesweiten Marktauftritt weiter ausgebaut und optimiert. Es gelang uns im Berichtsjahr, unser Portfolio noch weiter auszubauen. Allein im Bereich Projektfinanzierung konnten wir 2006 ein Neugeschäftsvolumen von 465 Mio € verzeichnen. Unser Gesamtportfolio für alle Finanzierungsbereiche betrug Ende 2006 3,6 Mrd €.

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...sowie Expansion bei Anlageprodukten und Vermögensverwaltung

Renditeorientierung und die gleichzeitige Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Kriterien schließen einander nicht aus. Im Gegenteil: Nachhaltige Geldanlageprodukte erzeugen in vielen Fällen eine höhere Rendite als konventionelle Anlagen. Die HVB bedient einen wachsenden Kundenkreis von kirchlichen Investoren, Stiftungen und privaten Anlegern, die Rendite- und Wertvorstellungen miteinander in Einklang bringen wollen.

Die HVB hat in den zurückliegenden Jahren einen Katalog von Nachhaltigen Anlageprodukten geschaffen. Wir bieten Anlagen der UniCredit Tochtergesellschaft Pioneer (früher: Activest) an und gehen auch Kooperationen mit anderen Fondsanbietern und Research-Dienstleistern ein. So arbeiten wir zum Beispiel dauerhaft mit der renommierten Rating- und Researchagentur oekom research AG zusammen:

  • bei der Nachhaltigen Vermögensverwaltung First Flex (Depotvolumen ab 500 000 €),
  • bei der Emittierung von Nachhaltigkeitszertifikaten auf den HVB Nachhaltigkeitsindex (in 2006 fünf laufende Zertifikate),
  • bei dem ältesten deutschen Umweltfonds Activest EcoTech, der seit Jahren zu den Spitzenperformern in diesem Bereich gehört.

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Nachhaltiger Bankbetrieb: Kostensenkung und Risikominimierung

Die ökologischen Auswirkungen des Bankgeschäfts liegen hauptsächlich in den Bereichen Gebäudetechnik, Bürobetrieb, Mobilität, Abfall und Beschaffung. Es geht darum, einerseits Ressourcen zu schonen, andererseits aber auch um Kostensenkung und Minimierung von Risiken.

Unser Umweltmanagementsystem optimiert systematisch den Verbrauch von Energie, Wasser und Papier; hinzu kommt das Handling des Abfallaufkommens. Zu unseren Prioritäten gehören neben der Verbrauchsminderung auch die Vermeidung von Schadstoffemissionen, vor allem von Treibhausgasen. Umweltbewusstes Bauen unter Einbezug von regenerativen Energien sowie die Schaffung gesundheitsverträglicher Räumlichkeiten gehören ebenfalls zu den Eckpfeilern unseres Umweltmanagements.

Die Reduktion von Schadstoffemissionen durch die Begrenzung von Dienstreisen ist uns ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Hier gelang es uns in den vergangenen Jahren, durch die Verlagerung auf umweltverträglichere Verkehrsmittel und den Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie Videokonferenzen die Dienstreisekilometer pro Mitarbeiter deutlich zu verringern.

Hier wie in anderen umweltrelevanten Bereichen setzen wir auf eine Vielzahl von innerbetrieblichen Kommunikationsmaßnahmen, um unsere Mitarbeiter zu umweltbewusstem Verhalten anzuregen. Dazu gehören elektronische Hinweise, Umweltleitfäden und Aufklärungsvorträge auf vielen internen Veranstaltungen. Über den Nachhaltigen Bankbetrieb berichten wir ausführlich in unserem Nachhaltigkeitsbericht (um diesen zu bestellen, siehe den Finanzkalender).

Auch im Beschaffungswesen achten wir auf die Normen der Nachhaltigkeit. Die HVB berücksichtigt beim Kauf von Büro- und Geschäftsausstattung, bei der Auswahl von Firmenwagen oder bei Leistungen von Serviceunternehmen nicht nur Wirtschaftlichkeit und Funktionalität, sondern auch ökologische und soziale Kriterien. Diese entscheiden ebenso über die Produkt- und Lieferantenauswahl. Bei allen wesentlichen Ausschreibungen sowie bei Verträgen werden die Lieferanten gebeten, anhand standardisierter Fragebögen zum Umweltmanagement sowie zu sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen Auskunft zu geben und auch aussagekräftige Dokumente als Anlagen beizufügen. Ein Teil dieser Fragen ist als »Mindestanforderungen« – zum Beispiel Vermeidung von Kinderarbeit – deklariert. Diese Selbstdeklaration der Lieferanten wird bei Auftragserteilung zum Vertragsbestandteil.

Wertentwicklung des Activest EcoTech in %

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Gesellschaftliches Engagement: Spendenmanagement...

Die HVB unterstützt seit Jahren eine Vielzahl von sozialen Einrichtungen, Projekten und Initiativen, die das Gemeinwesen bereichern. Wir fördern eine ganze Reihe von sozialen Anliegen und kulturellen Belangen und leisten damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in den Regionen, in denen wir tätig sind.

Im sozialen Bereich unterstützen wir zum Beispiel gemeinnützige Einrichtungen und Hilfsorganisationen sowie auch Kirchen und Schulen. Ein Beispiel ist unsere traditionelle Weihnachtsspende: Im Dezember 2006 wurden zehn unterschiedliche Organisationen ausgewählt, und die Gesamtsumme der Spende von 100 000 € wurde entsprechend aufgeteilt. Die Organisationen bzw. Einrichtungen sind in den Bereichen Ausbildung und Integration behinderter Menschen, Hilfen in medizinischer oder sozialer Not, Hospizarbeit, Entwicklungshilfe und Umwelt tätig.

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...Förderung von Nachhaltigkeitsinitiativen...

Wir engagieren uns seit Jahren bei Nachhaltigkeitsinitiativen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene:

  • Beispielsweise wirken wir bei Arbeitskreisen wie der lokalen Agenda 21 sowie beim Umwelt-Pakt Bayern mit.
  • Wir gehören zu den Mitgliedern des Vereins für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen und Versicherungen (VfU), des Forums Nachhaltige Geldanlagen und des Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (BAUM).
  • Auf internationaler Ebene beteiligen wir uns an der Finanz-Initiative des UN-Umweltprogramms und sind Mitbegründer der UNEP-FI Regional Task Force in Central and Eastern Europe. Aufgabe dieser Task Force ist es, Nachhaltigkeitsmanagement im Finanzsektor dieser Region durch Konferenzen, Best-Practice-Beispiele, eine internetbasierte Plattform für Umweltrisikoprüfungen und andere Initiativen zu fördern.

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...und Förderung für Kunst, Kultur und Wissenschaft

Die HypoVereinsbank setzt sich seit längerem für eine Vielzahl von Belangen aus den Bereichen bildende Kunst, Kultur und Wissenschaft ein.

Stichwort bildende Kunst: Unsere Kunstsammlung besteht aus mehr als 25000 Kunstwerken, die wir in unserem Niederlassungsnetz sowohl unseren Kunden als auch den Mitarbeitern zugänglich machen. Außerdem haben wir wertvolle Bilder, u. a. Werke von Goya und Boucher, der Öffentlichkeit dadurch zugänglich gemacht, dass wir sie an führende Museen wie der Alten Pinakothek in München als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt haben.

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung gehört zu den renommiertesten Ausstellungshäusern in Deutschland und hat bereits rund 70 Ausstellungen beherbergt.

Stichwort Kultur: Die Hypo-Kulturstiftung unterstützt seit 1983 kulturelle Einrichtungen und Vorhaben. Außerdem ist sie der Denkmalpflege verpflichtet und vergibt jährlich den viel beachteten Denkmalpreis.

Auch in der klassischen Musik setzen wir als HypoVereinsbank Zeichen: Wir gehören nicht nur zu den Förderern der großen Festspiele wie Bayreuth, München und Salzburg, sondern unterstützen auch gemeinnützige regionale Festivals an den Orten unserer Geschäftstätigkeit wie die Festspiele im Rheingau, in Passau und Würzburg oder das Richard-Strauss-Festival in Garmisch- Partenkirchen. Oft lässt sich kulturelle Förderung auch mit sozialem Engagement verbinden, wie zum Beispiel bei dem Benefizkonzert der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker zur Unterstützung einer Würzburger Kinderklinik oder bei dem Benefizkonzert »Yehudi Menuhin live music now« in Dresden. Ein weiterer Schwerpunkt des Musikengagements ist die Nachwuchsförderung. Einer der bedeutendsten internationalen Opern-Gesangswettbewerbe, der »Competizione dell’Opera«, wird von uns als Hauptsponsor begleitet, ebenso wie die Ausbildung junger Talente in der Opern-Akademie auf Gut Immling im Chiemgau.

Stichwort Wissenschaft und Bildung: Seit vielen Jahren gehören wir zu den Mäzenen von Universitäten und Einrichtungen wie dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, dem Deutschen Museum, der Ludwig-Maximilians-Universität sowie der Technischen Universität in München. Bei den beiden Münchener Universitäten nehmen wir außerdem die Schatzmeisterfunktion für deren Fördervereine wahr und stellen entsprechende Personalkapazität und Infrastruktur zur Verfügung.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung der Jugend. Hier sind die Schwerpunkte der »Förderpreis Deutscher Film« und das Kulturförderprogramm »Jugend kulturell«, das der Unterstützung junger Künstler, unter anderem mit Preisgeldern und Ausstellungsmöglichkeiten in unseren Geschäftsräumen, dient. Außerdem veranstalten wir das HVB Europakonzert mit dem Europäischen Jugendorchester, das unter der Patenschaft der EU steht.

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Ausblick: Ausbau des CSR-Managements und des Angebots Nachhaltiger Geldanlagen

Die Harmonisierung unseres CSR-Managementsystems mit dem der UCI gehört zu den wichtigen Prioritäten des Jahres 2007. Hierbei gilt es die beidseitigen Stärken intelligent zu bündeln.

Das CSR-Management wird gemeinsam mit den Divisionen und Dienstleistungsbereichen ein neues Konzept für das gesellschaftliche Engagement der HVB entwickeln. Dabei werden die Vorgaben, Erfahrungen und Themenfelder der UCI in Bereichen wie Spenden, Corporate Volunteering und lokalen Aktivitäten miteinbezogen. Damit stärken wir unser Profil als internationaler Corporate Citizen.

Die HVB wird sich wie bisher für das Thema Nachhaltigkeit einsetzen. So beispielsweise im Rahmen der UN Dekade »Bildung für eine nachhaltige Entwicklung« in Kooperation mit der Landeshauptstadt München.

Leitziel dieser Bildungsdekade ist es, Bürgerinnen und Bürger und Gruppierungen zu befähigen, ihre Lebens- und Wirtschaftsweise eigenständig zukunftsfähig zu gestalten. Mit der Gründung von BenE, einem so genannten Regional Centre of Expertise, wurde München im Februar 2007 eines von derzeit weltweit 30 von der United Nations University akkreditierten regionalen Kompetenzzentren für »Bildung für eine nachhaltige Entwicklung«. Die von der HVB unterstützten Ziele von BenE: Bildungsträger und -einrichtungen vernetzen, Synergiepotenziale heben und gemeinsame Maßnahmenpakete schnüren. In diesem Zusammenhang wird die HVB zusammen mit anderen Münchner Unternehmen im April 2007 das »BenE-Netzwerk Wirtschaft« gründen.

Auch im Kredit- und Anlagegeschäft werden wir unsere Aktivitäten weiterentwickeln. Dies gilt zum einen für die Equator Principles sowie für den Bereich Erneuerbare Energien. Aber auch bei Nachhaltigen Anlageprodukten wollen wir verstärkt Produktlösungen für jedes Anlagevolumen anbieten und unsere Marketingaktivitäten stärken. Außerdem planen wir die Neuemissionen von zwei Nachhaltigkeitszertifikaten im ersten Quartal 2007. Damit wollen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung in vielfacher Weise gerecht werden.

Wir werden unsere Aktivitäten im Bereich Klimaschutz bündeln und deutlich ausbauen und eine Klimastrategie für die HVB und die UCI implementieren.

Nachhaltigkeitsratings und -rankings 2006
Ratingagentur/investor Rating Skala Platz
Dow Jones Sustainability
Indexes
gelistet
FTSE4Good Europe/Global gelistet
Ethibel Sustainability Index Global/
Europe gelistet
ASPI – Advanced
Sustainable
Performance Indices gelistet
oekom research (2005) B- A+ bis D– 4. von 60
Banken
scoris Dax 30 rating (2005) 69 1 bis 100 8. von 30
Unternehmen
Zürcher Kantonalbank (2005) AA AAA–C

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