A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | R | S | V | W
| A |
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| Acquisition & Leveraged Finance |
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Finanzierung von Unternehmenstransaktionen. Wechsel
der Eigentumsverhältnisse unter Einsatz von Eigenund
Fremdmitteln. |
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| Adressrisiko |
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Mögliche Wertverluste, die durch den Ausfall oder durch
Bonitätsverschlechterungen von Kunden entstehen
können. |
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| Asset-Klasse |
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Vermögenskategorie bzw. -gattung. Darunter versteht
man eine weit definierte Kategorie finanzieller Aktiva, wie
beispielsweise Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder
Immobilien. |
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| Asset Management |
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Treuhänderische Verwaltung von Vermögen für Kunden
wie zum Beispiel Unternehmen, Banken, Versicherungen,
Pensionskassen und Privatpersonen im In- und
Ausland. Die Vermögensverwaltung umfasst insbesondere
das Management von Fonds und Portfolios mit
Anlagen in Aktien, Renten, Cash und Immobilien. |
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| B |
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| Basel II |
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Mit »Basel I« werden die 1988 erstmals gesetzten regulatorischen
Standards zur Eigenkapitalunterlegung von
Bankgeschäften bezeichnet (→ BIZ). Diese Regelungen
wurden vom Baseler Ausschuss überarbeitet. Der neue
Regelungstext wird kurz »Basel II« genannt. Mit Basel II
soll die bislang relativ pauschale Eigenkapitalunterlegung
wesentlich stärker am tatsächlich vorhandenen Risiko
der Bank ausgerichtet werden. Zu diesem Zweck wird
sich die Unterlegung künftig insbesondere am Rating
(extern bzw. bankintern) der Kreditnehmer orientieren.
Gleichzeitig werden gestellte Sicherheiten des Kreditnehmers
anders und differenzierter berücksichtigt als
bisher. Auch operationelle Risiken sind künftig von den
Banken mit Eigenkapital zu unterlegen. |
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| BIZ |
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Die BIZ (= Bank für Internationalen Zahlungsausgleich)
hat ihren Sitz in Basel. Sie ist insbesondere zuständig
für grenzüberschreitende Bankenaufsicht und für die
Schaffung international geltender Eigenkapitalanforderungen. |
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| BIZ-Quote |
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Quote (→ BIZ), die das Verhältnis der Eigenmittel nach
der Baseler Eigenmittelempfehlung von 1988 zur
Summe aus den Risikoaktiva und dem 12,5fachen der
→ Marktrisikopositionen ausdrückt. |
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| Bonds |
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Angelsächsischer Begriff für festverzinsliche Wertpapiere
bzw. Schuldverschreibungen. |
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| C |
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| CEE |
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CEE = Central and Eastern Europe. |
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| Corporate Finance |
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Unternehmensfinanzierung über Eigen- und/oder Fremdkapital;
umfasst einerseits Projekt- und → Acquisition &
Leveraged Finance, andererseits das Geschäft in den
Bereichen Going-Public sowie → Mergers & Acquisitions. |
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| Corporate Governance |
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Corporate Governance bezeichnet den rechtlichen und
faktischen Rahmen für die Leitung und Überwachung
von Unternehmen. Corporate-Governance-Regelungen
dienen der Transparenz und stärken damit das Vertrauen
in eine verantwortliche, auf Wertschöpfung gerichtete
Unternehmensleitung und Kontrolle. |
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| Cost-Income-Ratio |
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Verhältnis zwischen den Verwaltungsaufwendungen und
der Summe aus Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss,
Handelsergebnis und Saldo sonstiger betrieblicher
Erfolg; eine niedrige Cost-Income-Ratio ist Ausdruck
einer hohen Produktivität. |
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| Coverage von Wertpapieren |
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Ausdruck aus der Finanzbranche für die Tätigkeit von
Banken oder Analysten, die bestimmte Wertpapiere
beobachten und bewerten. |
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| Cross-Selling |
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Der Kunde soll durch Beratung veranlasst werden,
weitere Produkte, die er noch nicht nutzt, kennen zu
lernen und zu kaufen. |
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| D |
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| Derivate |
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Finanzinstrumente, die von originären, am Kassamarkt
gehandelten Anlageinstrumenten (zum Beispiel Aktien,
Anleihen, Devisen) abgeleitet werden; ihre Bewertung
bestimmt sich überwiegend durch Preis, Preisschwankungen
und -erwartungen der zugrunde liegenden Ausgangsinstrumente. |
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| E |
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| Eigenkapitalrentabilität |
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Kennzahl der Bilanzanalyse, bei der entweder der
Jahresüberschuss oder eine Vorsteuer-Erfolgsgröße
(zum Beispiel Gewinn vor Steuern) zum durchschnittlichen
Eigenkapital in Beziehung gesetzt wird; gibt an,
wie sich das von dem Unternehmen bzw. den Eigentümern
eingesetzte Kapital verzinst hat. |
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| Eigenmittel gemäß BIZ |
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(→ BIZ) Die bankaufsichtsrechtlichen Eigenmittel sind
durch die Eigenmittelempfehlung des Baseler Ausschusses
für Bankenaufsicht vom Juli 1988 geregelt. Sie
setzen sich aus dem haftenden Eigenkapital und den
Drittrangmitteln zusammen. Das haftende Eigenkapital
besteht aus Kernkapital (vor allem aus Gezeichnetem
Kapital und aus Rücklagen) und aus Ergänzungskapital
(insbesondere Genussrechtskapital, nachrangigen Verbindlichkeiten,
Vorsorgereserven nach §340f HGB und
Neubewertungsreserven in Wertpapieren und Immobilien). |
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| Emission |
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Ausgabe von Wertpapieren; die Emission erfolgt entweder
auf direktem Wege (Selbstemission) oder durch
Vermittlung von Kreditinstituten (Fremdemission). Das
Kreditinstitut führt dabei entweder den Verkauf kommissionsweise
für Rechnung des Emittenten durch oder
übernimmt die Wertpapiere zu einem festen Kurs und
bietet sie zu einem höheren Kurs dem Publikum an
(Platzierung). |
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| Exposure |
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Exposure bezeichnet den erwarteten Betrag, mit dem die
Bank bei Ausfall eines Kreditnehmers im Risiko steht. In
das Exposure werden freie externe Linien und bestimmte
Produkte anteilig eingerechnet. |
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| F |
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| fast exit-Regel |
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Der Vorstand der Deutschen Börse AG entscheidet auf
Vorschlag seines Arbeitskreis Aktienindizes einmal im
Jahr über die Zusammensetzung des DAX (sog. ordentlicher
Anpassungstermin). Der Arbeitskreis Aktienindizes
zieht für sein Urteil jeweils zwei Daten heran: den so
genannten Orderbuchumsatz von Anteilen an der Frankfurter
Börse und im Xetra-Handel sowie die am umlaufenden
Streubesitz berechnete Marktkapitalisierung
eines Titels. Eine Gesellschaft wird zum ordentlichen
Anpassungstermin im September aus dem DAX entfernt,
wenn sie in einem der beiden Kriterien, Orderbuchumsatz
oder Marktkapitalisierung, einen Rang höher als 40
aufweist. Dieser Wert wird ersetzt, sofern ein Aufsteiger
existiert, der in beiden Kriterien, Orderbuchumsatz und
Marktkapitalisierung, Rang 35 oder besser hat. Außer zu
diesem festen Termin kann die Deutsche Börse einzelne
Titel auch zwischenzeitlich, am dritten Freitag im Quartalsendmonat
(März, Juni, September, Dezember) aus
dem DAX herausnehmen. Hierbei handelt es sich um die
fast exit-Regel. Voraussetzung für die Anwendung der
fast exit-Regel ist, dass die betroffene Gesellschaft in
einem Fall, also Orderbuchumsatz oder Marktkapitalisierung
hinter Platz 45 zurückgefallen ist und ein Austauschkandidat
existiert, der in beiden Kriterien auf Rang
35 oder besser positioniert ist. |
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| G |
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| Gewinnthesaurierung |
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Einbehaltung von Gewinnen zur Finanzierung eines
Unternehmens aus eigener Kraft. |
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| Goodwill |
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Geschäfts- oder Firmenwert ist der Betrag, den ein
Erwerber eines Unternehmens unter Berücksichtigung
künftiger Ertragserwartungen (= Ertragswert) über den
Wert der einzelnen Vermögensgegenstände nach Abzug
der Schulden (= Substanzwert) hinaus zu zahlen bereit
ist. |
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| H |
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| Hybridkapitaltransaktion (Hybrid Capital) |
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Emissionen in Form von Vermögenseinlagen stiller
Gesellschafter oder Vorzugsaktien, die unter Einschaltung
einer konzernangehörigen Zweckgesellschaft begeben
werden und bankaufsichtsrechtlich als Kernkapital
anerkannt sind. |
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| I |
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| International Accounting
Standards (IAS) |
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IAS werden vom IASC (International Accounting Standards
Committee) herausgegeben, einer internationalen
Fachorganisation, die von mit Rechnungslegungsfragen
befassten Berufsverbänden getragen wird. Ziel ist es,
eine transparente und vergleichbare Rechnungslegung
auf internationaler Basis zu schaffen. |
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| International Financial
Reporting Standards (IFRS) |
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Die IFRS umfassen neben den als IFRS bezeichneten
Standards auch die bisherigen International Accounting
Standards (→ IAS) und Interpretationen des Standing
Interpretations Committee sowie die Standards und
Interpretationen, die vom IASB künftig herausgegeben
werden. |
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| Investor Relations (IR) |
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Aufgabe eines IR-Teams ist die Kapitalmarktkommunikation
mit den Aktionären und den Finanzanalysten. Im
Mittelpunkt stehen Informationen über Strategien, finanzielle
Kennzahlen und die zentralen → Werttreiber eines
Unternehmens. |
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| IPO (Initial Public Offering) |
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IPO steht für den administrativen Vorgang der Erstemission
von Aktien am Primärmarkt. Mit einem IPO sind im
Allgemeinen eine Börsenzulassung des Aktienkapitals
und die Aufnahme der Börsennotierung verbunden. |
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| J |
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| Jumbo-Pfandbriefe |
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Pfandbriefe mit einem Emissionsvolumen von mehr als
500 Mio €; es handelt sich um Öffentliche Pfandbriefe
(zur Refinanzierung von Kommunaldarlehen) oder um
Hypothekenpfandbriefe (zur Refinanzierung von Immobiliendarlehen). |
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| K |
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| Kernkapitalallokation |
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Zuordnung von Kernkapital auf die Segmente (zum
Beispiel die Unternehmensbereiche). |
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| Kreditderivate |
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Derivative Finanzinstrumente, die einem Beteiligten des
Geschäfts (dem Risikoverkäufer bzw. Sicherungsnehmer)
erlauben, das Kreditrisiko einer Forderung oder eines
Wertpapiers an einen anderen (den Risikokäufer bzw.
Sicherungsgeber) gegen Zahlung einer Prämie zu transferieren.
Der Risikokäufer trägt somit das Kreditrisiko der
Forderung oder des Wertpapiers, ohne dieses tatsächlich
erwerben zu müssen. |
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| L |
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| Leveraged-Buy-out |
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Übernahme eines Unternehmens. Dies kann sowohl durch betriebsinterne als auch betriebsexterne Investoren geschehen. Man spricht bei der Übernahme durch ein Management von → Management-Buy-in oder → Management-Buy-out. Beim Kauf des Unternehmens werden wenig Eigenmittel aufgebracht, vielmehr stammt der größte Teil der Mittel aus Bankkrediten oder der Begebung von Anleihen. |
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| M |
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| Management-Buy-in |
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Übernahme eines Unternehmens durch ein fremdes
Management. |
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| Management-Buy-out |
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Übernahme eines Unternehmens durch das in dem
erworbenen Unternehmen tätige Management |
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| Marktrisikoposition |
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Die Marktrisikoposition im Sinne des Grundsatz I umfasst
die Fremdwährungs-, Rohwaren- und Optionsrisiken
sowie die Risikopositionen des Handelsbuchs wie zinsund
aktienkursbezogene Risiken sowie → Adressrisiken
des Handelsbuchs. |
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| Mergers&Acquisitions (M&A) |
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Vermittlung von Zusammenschlüssen und Aufkäufen von
Unternehmen oder Teilen davon und die damit verbundene
Beratung von Käufern und Verkäufern. |
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| Mezzanine-Darlehen |
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Ein gegenüber Bankdarlehen nachrangiges Finanzierungsinstrument,
das vor allem bei Leveraged-Buy-outs
als Finanzierungsbestandteil verwendet wird. Das auf
Grund der Nachrangigkeit in der Regel höhere Risiko für
den Kreditgeber wird durch eine entsprechend attraktivere
Verzinsung sowie üblicherweise durch eine Option
auf eine Beteiligung am Eigenkapital des erworbenen
Unternehmens kompensiert. |
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| N |
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| Nachhaltigkeits-Management |
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Teil der Unternehmensstrategie, der durch Nutzen der
Chancen und Vermeiden von Risiken, die sich aus ökonomischen,
ökologischen und sozialen Entwicklungen
ergeben, den → Shareholder Value langfristig steigert. |
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| O |
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| Operational Risk |
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Möglichkeit von Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse,
menschliche Fehler, Technologieversagen oder
externe Ereignisse. |
Seitenanfang
| R |
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| Rating |
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Bonitätsurteil eines Finanztitels (Emissionsrating) oder
eines Schuldners (Emittentenrating). |
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| Risikoadjustiertes Pricing |
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Um auch im klassischen Kreditgeschäft die erforderliche
Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals sicherzustellen,
passen Banken die Höhe der Marge dem jeweiligen
Risikoprofil eines Kreditnehmers an: je geringer die
Bonität, desto höher der geforderte Zinssatz. |
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| Risikoaktiva |
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Um die → Adressrisiken des Anlagebuches, die aus
der unterschiedlichen Bonität der Emittenten bzw.
Geschäftspartner resultieren, aufsichtsrechtlich abbilden
zu können, werden Bilanzaktiva, außerbilanzielle
Geschäfte (zum Beispiel Bürgschaften und Garantien
für Bilanzaktiva) sowie Termingeschäfte, Swaps und
Optionsrechte mit – von der Bonitätsklasse der Emittenten
bzw. Geschäftspartner abhängigen – (Bonitäts-)
Gewichtungsfaktoren risikogewichtet. Diese risikogewichteten
Aktiva sind im Grundsatz I mit 8% haftendem
Eigenkapital zu unterlegen (zu den Risiken im Handelsbuch
→ Marktrisikoposition). |
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| Risikocontrolling |
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Laufende Risikomessung und -überwachung inklusive
Methodenentwicklung sowie entsprechende Risikoanalyse/
Berichtswesen durch neutrale, unabhängige
Einheit. |
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| Risikomanagement |
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Operative Geschäftssteuerung spezifischer Portfolios
unter Risiko-Rendite-Gesichtspunkten. |
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| S |
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| Securitization |
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Beschaffung von Finanzierungsmitteln durch die wertpapiermäßige
Unterlegung bzw. Umwandlung von Forderungen,
zum Beispiel Anleihen. Ziel ist dabei vor allem,
diese Forderungen über organisierte Kapitalmärkte (zum
Beispiel Börse) handelbar zu machen. Der Kapitalgeber
(= Gläubiger) und somit Erwerber der verbrieften Forderung
übernimmt das Risiko von Marktpreisschwankungen
des Wertpapiers sowie den Kreditausfall; der Kapitalnehmer
(= Schuldner) muss seine Bonität öffentlich
nachweisen durch regelmäßige Berichterstattung bzw.
eine möglichst gute Einstufung durch eine Ratingagentur. |
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| Shareholder Value |
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Steigerung des Unternehmenswertes für den Aktionär.
Die Wertsteigerung wirkt sich in einer Verbesserung des
Aktienkurses und/oder Erhöhung der Dividendenzahlung
aus. |
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| Spread |
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Auf-/Abschlag gegenüber einem bestimmten Referenzzinssatz. |
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| Squeeze out |
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Dieses Verfahren erlaubt es, Kleinaktionäre per Barabfindung
aus dem Unternehmen herauszudrängen.
In Deutschland ist dies ab einem Mehrheitsanteil von
95 Prozent zulässig. |
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| Syndizierte Kredite |
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Großvolumige Kredite, die über ein Bankenkonsortium
vergeben werden; durch die → Syndizierung (die Bildung
eines Bankenkonsortiums) wird das Kreditrisiko auf
mehrere Banken verteilt. |
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| Syndizierung |
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Kreditvergabe (→ syndizierte Kredite) oder Wertpapieremission
(Anleihen oder Aktien) unter Einschaltung eines
Konsortiums. |
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| V |
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| Verkettungstermin |
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Am dritten Freitag im Quartalsendmonat (März, Juni,
September, Dezember) verkettet die Deutsche Börse AG
ihre Indizes neu. Das heißt, die in die Indexberechnung
einfließenden Größen werden an die aktuelle Zusammensetzung
des Index angepasst. So werden zum Beispiel
die Korrekturfaktoren, die Kapitalveränderungen
und Dividendenzahlungen zwischen den Verkettungsterminen
berücksichtigt, in der Indexberechnungsformel
wieder auf eins gesetzt. Um Sprungstellen im Index zu
vermeiden, werden die neuberechneten Indexwerte mit
einem Verkettungsfaktor multipliziert. Grundlage der
Verkettung sind die Schlusskurse am Verkettungstag. |
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| W |
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| Werttreiber (Value Drivers) |
|
Geschäftsfelder, die zur Steigerung des Unternehmenswertes
im besonderen Maße beitragen. |
1Das vollständige Lexikon mit wichtigen Begriffen der Finanzdienstleistungs-
Branche können Sie gerne bestellen (siehe Finanzkalender).
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